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PS4 Review: The Persistence im Test - Krasser Horror-VR mit neuen Spielelementen?

Dieses Thema im Forum "(P)reviews" wurde erstellt von Sebastian W., 24. Juli 2018.

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  1. PS4 The Persistence
    Shooter, Horror 2018-07-24 Firesprite Firesprite Jetzt bestellen

    Wieder ist es soweit und ein weiterer interessanter Shooter erscheint heute exklusiv für PlayStation VR. Mit The Persistence veröffentlicht das in Liverpool ansässige Entwicklerstudio Firesprite wohlmöglich einzige Spiel in diesem Jahr. Bekanntere Titel der Entwickler wären The Playroom und bei VR gibt es vom letzten Jahr nur Air Force Special Ops: Nightfall. Für das neuste rogue-like Projekt The Persistence wurde eigenständig die Engine und sämtliche Tools PS4-exklusiv entwickelt. Lässt sich das Ergebnis sehen?

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    Bei einer gescheiterten Erkundungsmission im Weltall seid ihr die einzige Überlebende, Zimri Eder, auf dem am Rande eines schwarzen Lochs gelandetem Äon-Klasse-Kolonisationsschiff Persistence. Natürlich passiert so etwas nur, wenn es einen ungewöhnlichen Zwischenfall mit dunkler Materie gibt. Dazu mutiert die gesamte Crew zu fürchterlichen und blutrünstigen Monstrositäten. Ziel ist es zu Überleben und das sinkende Schiff zu reparieren, damit der Sprung zur Erde geschaffen werden kann.
    Zu Beginn wird erklärt, dass der eigene Körper sich nach jedem Tod wieder drucken/klonen lässt und auf dem Hauptdeck erscheint. Wenn ihr von Stammzellen der Gegner sammeln, könnt ihr eure DNA weitgehend anpassen und stärkere Klone nach dem Tod erstellen. Durch dem Schwarzen Loch und anderen Vorfällen, ist es noch viel chaotischer sich auf dem Schiff zurecht zu finden, da die Persistence ihr Layout nach Belieben verändern kann. Demnach wird jedes Leben anders gespielt, weil der Weg sich neben Gegnern und rumliegenden Gegenständen verändert und gefundene Gegenstände oder Power-ups immer an anderen Stellen zu finden sind. So etwas Ähnliches mit stetig wechselnder Umgebung gab es beispielsweite bei Tower Guns.

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    Wir sind nicht allein...

    Die Steuerung ist erstaunlich vielfältig. Zur Auswahl steht Komfort, die Standard-FPS-Steuerung, einschließlich sehr schneller Drehung. Damit wird traditionelles Gameplay geboten. Die Option Standard, ermöglicht nahtlose Drehung mit Beschleunigung, die idealerweise nur von VR-Veteranen verkraftet werden kann. Die leichte Einrasten-Variante bietet den maximalen Komfort und wird auf für Neulinge, die anfällig für Simulatorkrankheit sind. Ich habe die erste Option gewählt, wobei ich auch gerade mal zwei Stunden spielen konnte, da bei 27°C Raumtemperatur VR-Zocken für den Kopf schon etwas abgespaced ist. Ob Move Controller bis hin zu Aim Controller Support geliefert wird, war nicht einsehbar und ist aber vermutlich auch nicht gegeben. Mit dem Kopf wird sich umgesehen, mit Analogsticks fortbewegt und mit X zu Punkten teleportiert. Demnach ist es mit L2 Blocken und mit R2 Attackieren schon Standard-FPS-Steuerung.
    Grafisch hat das kleine Entwicklerteam sehr gute Arbeit an der Engine geleistet. Die Licht- und Schatten-Effekte tragen viel zur beklemmenden Atmosphäre bei. Das Raumschiff ist typisch gestaltet und dank dem rogue-like Prinzip ist es spannend nach jedem Tod die Umgebung neu zu erkunden, da sich sehr viel verändert.

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    Es gibt wenige Spiele, die Companion Apps haben und das Spiel zusätzliche Features oder gar Multiplayer-Aspekte bietet. Bei Watch__Dogs konnten Spieler sich in beliebige Welten „reinhacken“ und gegen einzelne Spieler hacken.
    Auch The Persistence besitzt eine App, die den Multiplayer-Modus in dieser Art ermöglicht. Damit können deine Freunde sich in Solex, das Maschinensystem des Schiffs, reinhacken und dir helfen. Wenn sie sich verbunden haben, können sie über das Spiel enorme Kontrolle erlangen. Wenn sie dir helfen, können sie das Solex-System verbessern und weitere Fähigkeiten freischalten. Es können Gegner angelockt werden oder Wege freigeräumt werden. Eines ist dennoch Vertrauenssache, da auch gegen den Spieler mit der VR-Brille gespielt werden kann. Blöderweise lies sich das Spiel noch nicht mit der App verbinden, da dies vermutlich noch mit dem offiziellen Release gekoppelt ist.


    Companion App




    Fazit

    Es lässt sich noch nicht so viel zum Umfang und Tiefe des Spiels sagen aber dennoch überzeugt das Konzept und die Umsetzung für den ersten Eindruck. Die Story wird auf jeden Fall fortgesetzt und die Wertung kann sich noch ändern.

    8
    • grafisch gut für VR umgesetzt
    • starke Atmosphäre
    • prozedural generierter Horror Survival
    • noch keine Informationen zur App im Spiel
    • mehr Grafikoptionen zwecks Kontrast und Helligkeit wären hilfreich
     
    Sebastian W.

    Sebastian W. bAstimc
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