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PS4 The Inpatient im Test: Bringt uns Virtual Reality in die Klapsmühle?

Dieses Thema im Forum "(P)reviews" wurde erstellt von Sebastian W., 30. Jan. 2018.

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  1. PS4 The Inpatient
    Horror 2018-01-24 Sony Computer Entertainment Supermassive Games Jetzt bestellen

    Viele VR-Horror Titel sind von Anfang an interessant und Capcom hat mit Resident Evil 7 die Messlatte hochgesetzt. Seit der Ankündigung des Until Dawn Prequels warten viele PlayStationVR Fans darauf die Anstalt zu betreten.

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    Nun hat Supermassive Games endlich mit The Inpatient die Vorgeschichte zu Until Dawn für PlayStation VR veröffentlicht. Ihr steigt als Protagonist ins Spielgeschehen 60 Jahre vor den Geschehnissen in Blackwood Pines am verschneiten Mount Washington. Dazu findet ihr euch im mysteriösen Blackwood-Sanatorium ohne Vorkenntnisse wieder. Nach der Auswahl des Geschlechts und der Hautfarbe fangt ihr auch schon eure Therapie an. Ohne Vorahnung über den Ort oder gar das eigene Ich redet ein Doktor beruhigend auf uns ein. Einzig wird klar, dass ihr unter Amnesie leidet und nach und nach Erinnerungsfetzen zurückkehren und euch beschreiben was in der Anstalt passiert ist. Aber Vorsicht Nachts plagen euch Albträume durch das Irrenhaus.

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    Schon anfangs wird auch klar, dass The Inpatient qualitativ beeindruckt. Der 3D-Sound lässt den Spieler noch tiefer in die Welt von 1952 sinken. In der ersten Therapie werdet ihr auch gefragt, ob ihr das Mikrofon zur Kommunikation nutzen wollt. So könnt ihr mit den Charakteren ins Gespräch kommen und deren Fragen direkt beantworten. Wie bei Until Dawn wird bei den Entscheidungen auf den Butterfly-Effekt gelegt, sodass die Handlungen des Spielers die Geschehnisse im Spiel verändert werden. So müsst ihr eure Antworten bedacht wählen und entscheidet damit das Schicksal über andere Charaktere. Demnach hat The Inpatient mehrere Enden. Soweit ist die Handlung gut und mit nur einmal durchspielen, kennt man nicht unbedingt alle Details, sodass ein erneuter Besuch nötig ist. Im nachinein betrachtet könnten an manchen Stellen interaktive Escape-Room-Challenge Elemente mit aktiven Bewegungen eingebaut werden um mehr Hinweise zu entdecken und Erinnerungen freizuschalten. Jedoch lässt sich so etwas leicht vorstellen aber irgendwie müsste das auch zur Handlung passen und darf die Stimmung nicht zerstören.

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    Gesteuert wird eure Figur klassisch über den Dualshock oder den Move-Controllern. Der allgemeine VR Einstieg verläuft sehr gut, da man zu Beginn sich vorerst nur umsehen kann und Fragen beantworten muss. Anschließend folgt auch das kleine Bewegungstutorial im eigenem Raum. In den Einstellungen kann auch der Drehwinkel angepasst werden.
    Um die gute Grafik darzustellen wird auf Bewegungsunschärfe an den Rändern gesetzt statt wie bei vielen Spielen ein Raster drübergelegt. Diese Variante fühlt sich auch am angenehmsten an und das Einleben in die Spielwelt wird schnell ermöglicht. Die kurzen Ladepunkte sind passend genutzt, schwarzes Bild und Hintergrundgeräusche stellen das Ganze wie ein Blackout dar. So kann optimal zwischen verschiedene Stadien und Zeitpunkte gesprungen werden.

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    Leider wirken die Screenshots der alten Konsolenreihe qualitativ nicht so gut.

    Trotz einer Spieldauer von zwei bis drei Stunden scheint The Inpatient relativ kurz, da die Zeit schnell verfliegt aber mit mehrmaligen Besuchen lohnt es sich. Positiv an der "kurzen" Spielzeit ist, das die Handlung ohne Pause verträglich ist und am Stück gespielt werden kann. Schwieriger wird es mit Sicherheit wenn Pausen eingelegt werden, da der Wiedereinstieg möglicherweise schwierig sein kann. Für mich ist es somit einfach spielbarer als SkyrimVR und Doom VFR bei denen man es mit der alten PS4 nicht unbedingt lange aushält. Dazu müsste man wirklich zusätzlich auch auf der PS4 Pro spielen um Unterschiede zu merken.


    Fazit

    Wer Until Dawn noch nicht gespielt hat sollte bestenfalls auch mit dem Prequel The Inpatient anfangen und danach nach Blackwood Pines ziehen. Es lässt sich definitv sagen, dass das Spiel eines der besten VR-Horrorspiele ist. Man fühlt sich als Patient mitten im Blackwood-Sanatorium und erlebt den Horror direkt mit und möchte schnellstmöglich auch mehr Informationen. Von Motion-Sickness oder allgemeiner Übelkeit gibt es dank guter grafischen Verarbeitung keine Spur. Entschuldigt mich, ich weise mich noch einmal das Blackwood-Sanatorium ein.

    9
    • Spannende und bedrückende Atmosphäre mit 3D-Sound
    • Grafik ist auch auf der Launch-PS4 beeindruckend
    • unkomplizierte Steuerung
    • sehr gute Spracherkennung
    • hoher Wiederspielwert durch unterschiedliche Enden
    • sparsame Jump-Scare Einsätze
    • paar Bewegungsbugs vorhanden
    • den Charakteren fehlt etwas um eine Emotionale Bindung aufzubauen
     
    Sebastian W.

    Sebastian W. bAstimc
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    #1 Sebastian W., 30. Jan. 2018
    Zuletzt bearbeitet: 30. Jan. 2018
  2. Kommentare (1)
  3. :):)Ich quäle mich gerade in VR durch Resi:affe1: das reicht mir an VR Horror. Hört sich dennoch gut an aber von Spielen in Klapsmühlen halte ich generell Abstand.:eek:
    Das würde ich nicht vertragen:D
    Gut finde ich die Spielzeit, man kann in einen durchrutschen ohne das man sein Erlebnis unterbrechen “muss“. Kurz aber intensiv:) fand ich bei Batman schon gut.
     
    Sebastian W. gefällt das.
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