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One 4 (P)review: Sherlock Holmes: The Devil's Daughter

Dieses Thema im Forum "(P)reviews" wurde erstellt von Sebastian W., 7. Juni 2016.

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  1. OnePS4 Sherlock Holmes: The Devil's Daughter
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    Big Ben Interactive und Frogwares Games schicken uns im achten Abenteuer Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter mit fünf neuen Fällen erneut in die schönen Gassen Whitechapels im viktorianischen London. Der unterbewertete Vorgängertitel Sherlock Holmes: Crime and Punishment hat erst als Gold-Titel bei Xbox Games with Gold für Aufmerksamkeit gesorgt. Dem entsprechend wird das neue Spiel von Vielen heiß erwartet.

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    Im Hauptmenü erwartet uns gruselige Musik mit eigenartig verschwindenden und auftauchenden Kinderhandabdrücken am Fenster und schon wird der Titel des Spiels in Verbindung gebracht. Was es mit Satans Tochter auf sich hat, werden wir im Laufe des Spiels noch erfahren. Zu Beginn stehen die zwei Schwierigkeitsgrade: Aufstrebender Detektiv und Meisterdetektiv zur Verfügung.

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    Im Grunde hat sich die Spielmechanik nicht bedeutend verändert. Es kommen nur ein paar neue Interaktionsmöglichkeiten hinzu, die die Reflexe des Spielers herausfordern und in spannenden Actionszenen ihren Einsatz finden. Überwiegend gibt es auch Quick-Time-Event Passagen, die, zum Beispiel mit den Analogsticks gesteuert, gut in das Geschehen passen, aber auch ein wenig Schwierigkeiten für manche Spieler darstellen könnten.

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    Im ersten Fall befinden wir uns in einer Verfolgungsjagdsequenz im verschneiten Wald. Und plötzlich fällt ein Schuss. Ob die Kugel uns, den größten Detektiv der Welt, Sherlock Holmes, getroffen hat, erfahren wir wohl erst nach dem 48h-Flashback.
    Es klopft an der Tür in der Baker Street 221b und unser werter Partner Dr. Watson öffnet der neuen schönen mysteriösen Nachbarin, Alice De‘Bouvier, die Tür. Bemerkbar wird sofort das neue Aussehen der Protagonisten und der Detailgrad der bekannten Detektei. Grafik wurde trotz Verwendung der Unreal Engine 3, dank des neuen „Physically Based Rendering“, bekannt aus Assassin’s Creed und The Order 1886, um einiges detailreicher. An sich sind die Orte etwas umfangreicher, zudem wir von fast jedem Ort auf die Straße gehen und durch die schön gestalteten Gassen in London schlendern können. An einigen Ecken wirken die Straßen lebendig und bieten zur Abwechslung zu den Rätseln einige Minispiele. Neben Balken balancieren und Pistolenzielübungen könnt ihr auch das bekannte Armdrücken spielen. Es gibt etwas Open-World Feeling aber nicht zu viel Freiheit, da zu viele Möglichkeiten auch mehr Zeit beanspruchen und die etwa geschätzte 20 Stunden Spielzeit um einiges übersteigen würde.

    Zurück zum ersten Fall: Der kleine Junge Tom bittet uns um Hilfe seinen, seit drei Wochen verschwundenen, Vater wiederzufinden. Natürlich nimmt Holmes den Job an und das kostenlos, da dieser Fall Medizin für seinen Verstand sein wird. Im Gespräch mit dem Achtjährigen müssen wir natürlich unsere Person gegenüber analysieren. In einigen Punkten müssen wir selber entscheiden, was eher passt. In dem Fall bemerken wir die roten Augen des Jungen, welche uns die Analyseoptionen „Bindehautentzündung“ und „hat geweint“ anbieten. Jede Personenanalyse muss abschließend bestätigt werden. Nach Abschluss wird diese ausgewertet und bei Fehlern rot mit „ungenau“ abgestempelt. Wenn die Gesprächsperson lügt, kann wieder mit Beweisen gekontert werden, jedoch sind diese nicht, wie beim Vorgänger-Titel, auffällig im Notizbuch beschrieben und wirken sich zudem auch auf die Handlung aus.
    Der Zeitungsjunge Wiggins ist wieder dabei und muss bei bestimmten Aufgaben selber gesteuert werden. Ihr müsst euer Ziel durch Gassen und über Dächern verfolgen. Bei den neuen Quick-Time-Events „Konzentrationskontrolle“ müsst ihr die Analogsticks in einem vorgegebenen Bereich halten.
    Beim Lösen eines Falls haben wir wieder die Möglichkeit Toby, die beste Spürnase im gesamten Königreich, zu steuern und Holmes mit neuen Hinweisen zu versorgen. Bei manchen Hinweisen muss, wie gewohnt, das Archiv durchwühlt, Personen befragt oder Experimente mit Chemikalien am Labortisch durchgeführt werden. Zum Schluss müssen die Hinweise im Deduktionsmodus gedanklichen zusammengefügt werden, um den Täter zu ermitteln.

    Ach, dann taucht am Anfang Sherlock Holmes' Tochter Katelyn auf. Es dreht sich nicht mehr nur um Fälle Anderer, sondern unser Detektiv verwickelt sich in einen eigenen, persönlichen Fall, geplagt von Visionen und Okkultismus. Wie die Story sich anhand eures Handelns entwickelt, wird auf jeden Fall interessant und spannend.

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    Fazit

    Crime and Punishment war mein erster Sherlock Holmes Spieltitel und die Begeisterung im Lösen der Fälle war da. Demnach war das Interesse am neuen Titel recht groß. Trotz mancher Performance- und Grafikmängel konnte The Devil’s Daughter bisher mit der interessanten Rahmenhandlung und Kreativität der einzelnen Fälle überzeugen und fesseln. Ein paar Rätseleinlagen oder Kombinationsspiele könnten sogar in Uncharted 4 passen. Sherlock Holmes und Rätsel Fans kommen an dem Spiel nicht vorbei.

    8
    • deutsche Synchro
    • Grafikupgrade – detailreiche, passende Atmosphäre
    • größere Gebiete zum Erkunden
    • spannende Fälle
    • wieder verwendete Gameplaymechniken auch weiterentwickelt
    • schön gestaltetes HUD
    • Quick-Time-Events/Steuerung nicht ganz barrierefrei
    • Texturen werden nicht schnell geladen
    • Tiefenschärfeproblem
    • lange Ladezeiten




    Das Spiel erscheint am 10. Juni 2016 für Xbox One, PS4 und PC.
     
    Sebastian W.

    Sebastian W. bAstimc
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    #1 Sebastian W., 7. Juni 2016
    Zuletzt bearbeitet: 1. Okt. 2016
  2. Kommentare (2)
  3. Crimes and Punishment war für mich auch eine Überraschung. Kostenlos in GwG bekommen und ohne Erwartungen angespielt. Danach innerhalb von wenigen Tagen durchgespielt. Allerdings haben sich die Gameplaymechaniken doch sehr abgenutzt innerhalb der Fälle und nachher war es für mich nur noch ein Hotspot-Angeklicke mit anschließendem kombinieren.
    Deshalb ist dieser Teil für mich zwar interessant, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.
     
  4. Gegen Ende wird es noch etwas düsterer, was bei dem Titel jetzt nicht so verkehrt ist und meiner Meinung nach recht interessant war. An sich ein schönes Spiel mit wenigen Grafikartefakten. Für Achievements & Trophie - Junkies ist das auch recht einfach zu vervollständigen. Einfach durchspielen und alle Aufgaben meistern.

    - gesendet aus der One-4-U App
     
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