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Switch 60 Seconds! im Test: Ab in den Bunker!

Dieses Thema im Forum "(P)reviews" wurde erstellt von Sebastian W., 1. März 2018.

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  1. Switch 60 Seconds!
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    Letztes Jahr hat mir das kleine polnische Entwicklerstudio Robot Gentleman das Spiel 60 Seconds! auf der gamescom vorgestellt. Das Spiel war bereits auf Smartphones erhältlich und hat es im Dezember dann auf die Nintendo Switch geschafft.
    Die Atombombe ist gefallen. Ihr wisst, dass ihr mit Familie in den Bunker müsst, jedoch habt ihr nicht viel Zeit und müsst alles Nötige zum Überleben finden. Zehn Sekunden lang könnt ihr euch einen Überblick über euer Haus geben und anschließend ticken die 60 Sekunden, an denen ihr so viel Gegenstände und Familienmitglieder in den Bunker bringen müsst. Danach müsst ihr überleben, bis die Regierung euch rettet.

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    Es gibt zwei Spielvarianten, die man an einem wunderschönen verstrahlten Tag unternehmen kann: Klassisch und Herausforderungen mit bestimmten Aufgaben. Bei der klassischen Variante könnt ihr euch zu Beginn in der Atomschutzübung vom Kommandant das Spielprinzip erklären lassen und Schritt für Schritt mit nützlichen Tipps alles zeigen lassen, sodass ihr für den Ernstfall gewappnet seid. Der Apokalypse! Modus ist das bekannte Spielprinzip zum Überleben im Bunker. Der Sammeln Modus beinhaltet nur die 60 Sekunden Sammelzeit im Haus und die je nach Schwierigkeitsgrad vorhandene Erkundungszeit. Beim Überleben Modus bekommt ihr ein einzigartiges postapokalyptisches Abenteuer bei dem ihr mit zufälligen Vorräten, Familienangehörigen und Utensilien ausgerüstet seid.
    Bei den Herausforderungen müsst ihr im Haus vorgegebene Objekte finden und im Bunker ablegen damit Hüte für bestimmte Familienmitglieder freigeschaltet werden können.

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    Grafisch ist das Spiel in zwei Stilen geteilt. Am Anfang bewegt ihr euch in einer einfachen 3D Umgebung und bei der Simulation wird auf comicartiges 2D gesetzt. Der Einsatz passt auf jeden Fall aber beim Überleben im Bunker vermisst man kleine Animationen, die die Atmosphäre ein wenig aufbessern würden. Bei Sound und Musik wurde das nötige komponiert und verwendet, denn weniger ist mehr.
    Die Steuerung ist dank dem Switch Display auch mit Touch möglich. Nur bei der hektischen Sammelzeit fühlt sich die Steuerung nicht so genau an.

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    Mit der Schultertaste „R“ werden die Tasten zu den Funktionen abgebildet.

    Im Haus findet ihr als Familienvater Ted eure Frau Dolores, euren Sohn Timmy und eure Tochter Mary Jane, die möglichst als erstes in Sicherheit gebracht werden sollten. Je nach Schwierigkeitsgrad könnt ihr euch ein paar Sekunden umschauen um einen Überblick zu verschaffen. Dann schlagen die 60 Sekunden bei denen keine Qual der Wahl bleibt. Durch die Hektik könnt ihr maximal vier Gegenständen gleichzeitig tragen und in den Bunker verfrachten. Daher müsst ihr schnell hin- und herlaufen. Neben Wasser und köstlicher Dosensuppe müsst ihr auch versuchen notwendige Utensilien wie zum Beispiel ein Radio, eine Landkarte, ein Pfadfinderbuch, ein Gewehr oder eine Axt einzusammeln. Wenn die 60 Sekunden abgelaufen sind und ihr in den Bunker gesprungen seid, sind die Vorbereitungen zum Überleben abgeschlossen.Habt ihr es nicht rechtzeitig in die markierte Fläche geschafft, endet schon dort euer Spiel. Daher ist eine gute Vorbereitung wichtig.

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    Jetzt geht es richtig los und ihr müsst so lange es geht im Bunker ausharren. Jeden Tag wird im Notizbuch der Tagesablauf, die Zustände der Familienmitglieder bis hin zur Nahrungs- und Getränkeverwaltung dokumentiert und umgesetzt. Demnach werden Abhängigkeiten mit den gesammelten Utensilien und mentalen gesundheitlichen Verfassung der einzelnen Personen auftreten. So könnt ihr nicht Jeden auf eine Expedition ins Ödland schicken und mit neuen Utensilien erwarten. Einige Gegenstände wie Radio und Landkarte sind sehr nützlich um die mögliche Wartezeit im Bunker zu verkürzen. Andere wie Gasmaske, Insektenspray, Gewehr oder Axt können euch bei Expeditionen und Angriffe durch Eindringlinge vor Verseuchung, Krankheiten und Zerstörung bewahren.
    Wie viele Tage ihr es im Bunker aushalten werdet, hängt von euren Entscheidungen ab. Leider gibt es nicht immer ein Richtig oder Falsch, daher entscheidet oft euer Bauchgefühl.
    Das Ende ist entweder die Rettung oder euer Tod. Das gibt auf jeden Fall den Ansporn 60 Seconds! ab und wieder zu spielen.

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    Fazit

    Auf der gamescom war das Spiel schon sehr interessant und endlich kann ich mich auch unterwegs mit der Switch auf die Apokalypse vorbereiten. Das Preis-Leistungsverhältnis ist mit 9,99€  für das solide Spiel angemessen. Wir sind auch schon gespannt auf das nächste Spiel 60 Parsecs!

    7
    • Story im Zufallsprinzip
    • Soup! Soup! Soup!
    • schwarzer Humor
    • Spiel für Zwischendurch
    • zu wenig Animationen im Bunker
    • vielleicht zu triste stille Atmosphäre
    • hakelige Steuerung beim Sammeln
     
    Sebastian W.

    Sebastian W. bAstimc
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  2. Kommentare (3)
  3. Stark dass sie es geschafft haben das Spiel von den leistungsstarken Smartphones auf die Switch zu portieren :)
    Da mussten die Programmierer sicherlich einige Umwege gehen :)
     
    Sebastian W. gefällt das.
  4. Ich weiß grad nicht so wie die Leistung der Switch im Vergleich zu den Smartphones steht :D
     
  5. Die Switch liegt in etwa gleich auf mit nem iPhone 4* :wacko:

    *gefühlt :finger:
     
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