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One 4 Review: Ghost Recon Wildlands im Test

Dieses Thema im Forum "(P)reviews" wurde erstellt von Bull, 19. März 2017.

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  1. OnePS4 Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands
    Action, Shooter 2017-03-07 Ubisoft Ubisoft Paris Jetzt bestellen

    Bolivien, ein traumhaft schönes Fleckchen Erde in mitten von Südamerika. Hier gibt es dichte Wälder, wunderschöne Berglandschaften und Lamas, aber auch Wüste und Salzseen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt aber auch leider böse Buben, nämlich das Santa Blanca Kartell unter der strengen Führung des Drogenbosses El Sueño, der nichts geringeres im Sinn hat, als Bolivien zum Drogenstaat Nummer Eins zu machen. Unterstützung erhält El Sueño dabei von der korrupten Regierungsbehörde Unidad. Aber wo immer Menschen unterdrückt werden, formiert sich Widerstand. So auch in Bolivien. Eine Rebellengruppe namens Kataris 26 hat es sich zur Aufgabe gemacht, El Sueño die Stirn zu bieten. Kataris 26 ist das kleine gallische Dorf, das unerbittert Widerstand leistet. Aber wie schon zu Julius Caesars Zeiten, kommt auch hier der Widerstand nicht ohne fremde Hilfe aus. Und hier kommt ihr ins Spiel: Herzlich willkommen in Bolivien, Ghosts!

    Nachdem uns die Einführung klar gemacht hat, warum wir überhaupt hier sind, gelangen wir noch vor dem ersten Einsatz zur Charakter-Auswahl. Wir können uns aussuchen, ob wir mit Weiblein oder Männlein spielen wollen. Dabei können wir uns vom Spiel einen zufälligen Charakter generieren lassen, oder aber in Kleinarbeit unseren eigenen Ghost erstellen. Wir wollen selbstverständlich einen individuellen Charakter haben, und so können wir aus einer nicht allzu üppigen Auswahl an Kopfformen, Bärten und Frisuren den Spielecharakter zu unserem Ghost machen. Dieser kann dann noch mit allerlei Sachen, wie Tätowierungen oder Narben versehen werden. Haben wir den Ghost fertig, können wir ihn nach Lust und Laune ankleiden. Dabei können wir jedes Kleidungstück einzeln im Typ und der Farbe anpassen, oder aber aus fertigen Kleidungssets wählen. Die Auswahl an Kleidungsstücken und Zubehör ist dabei recht ordentlich, so das die Erstellung des Ghosts durchaus die erste Spielstunde auf die virtuelle Uhr bringt. Anzumerken sei hierbei, das sich die gewählte Kleidung nicht auf den Grad der Tarnung auswirkt, so könnt ihr beispielsweise im quietschbunten Lama-Outfit durch Wälder und Wiesen streifen, ihr werdet deshalb auch nicht eher oder später erkannt, als mit einem Tarnanzug. Das finde ich etwas schade, denn zum einen gibt es eine schier unendliche Auswahl an verschiedenen Tarnmustern, zum anderen hätte es die Immersion im Spiel noch ein ganzes Stückchen nach oben gehoben. Zudem sei noch erwähnt, das ihr später bis auf Kleidung, Ausrüstung und Zubehör, euren Charakter nicht mehr ändern könnt. Wählt euren Ghost also mit Bedacht. Wer die beiden vorangegangen Betas gespielt hat, macht das hier übrigens zum dritten Mal, da der Charakter aus den beiden Betas nicht übernommen wird.

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    Sofort am Start fällt die schöne Grafik und die enorme Weitsicht auf. Herzlich Willkommen in Bolivien, Ghosts!

    Bevor es dann endlich losgeht, können wir im Hauptmenü den Schwierigkeitsgrad einstellen, den Ubiclub oder den Ingame-Store besuchen. Ghost Recon Wildlands setzt von Beginn auf Mikrotransaktionen, aber dazu später mehr. Wir möchten nun endlich in unseren Einsatz. Wir treffen uns mit den anderen Ghosts und unserer Kontaktperson vor Ort im Hubschrauber. Auf dem Weg zu unserem ersten Einsatz werden wir nochmals instruiert und treffen vor einer kleinen Berghütte in der Provinz Itacua Pac Katari, den Rebellenführer von Kataris 26. Dieser ist im Anblick von uns vier Hanseln skeptisch, wie wir ihm auch nur in irgendeiner Art und Weise behilflich sein könnten, das Santa Blanca Kartell zu zerschlagen und El Sueño zur Strecke zu bringen. Wir sind ja nur zu viert, aber wir sind Ghosts. Das weiß der gute Mann allerdings noch nicht, aber wir werden ihn schon bald von unseren Fähigkeiten überzeugen.

    Was sofort am Startpunkt auffällt, ist die wunderschöne Grafik und die enorme Weitsicht. Selbst auf der betagten Xbox One sieht das Spiel einfach nur fantastisch aus. Die PS4 Pro legt hier noch eine Schippe drauf. Die Charaktere und die Spielwelt wurden mit sehr viel Liebe zum Detail erschaffen. So sieht man zum Beispiel bei Regen oder nach einer Schwimmeinlage, wie sich die Kleidung eures Ghosts eng an den Körper anlegt, oder Gräser, Büsche und Baumwipfel, die sich physikalisch korrekt zur Seite biegen, wenn man mit dem Helikopter im Landeanflug ist. Der Punkt, an dem wir in das Spiel starten ist einer von mehreren Sammelpunkten in der Provinz. Diese Sammelpunkte sind in allen Provinzen mehrfach vorhanden und können jederzeit per Blitzreise angesteuert werden. Es nützt nichts, wir müssen uns vom Anblick der schönen Umgebung trennen und uns unserer ersten Mission widmen. Schließlich sind wir dem Rebellenführer noch den Beiweis schuldig, das wir ihm tatsächlich nützlich sein werden.

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    Wenn wir die Karte öffnen, sehen wir unseren Fortschritt und haben Zugriff, auf unsere Ausrüstung und die Lobby

    Wir öffnen die taktische Karte und markieren unser erstes Einsatzziel. Auf der taktischen Karte sehen wir alles, was wir bislang durch Erkundung freigeschaltet haben. Dazu gehören die bereits erwähnten Schnellreisepunkte oder zum Beispiel unentdeckte interessante Orte. Zudem sehen wir die Position und Bewegung unserer Mitstreiter. Befehle an die Kameraden können wir über die taktische Karte indes nicht geben, so ist der Name "taktische" eigentlich etwas übertrieben, denn im Grunde ist die Karte einfach nur nur eine Karte. Die echte taktische Karte, die Ghost Recon Veteranen aus Advanced Warfighter oder Advanced Warfighter 2 kennen, ist nicht mehr existent. Das ist schade, denn ich mochte diese Karte sehr, und in den Städten wäre sie wirklich eine große taktische Hilfe gewesen. In der Kartenansicht können wir über weitere Reiter auf unser Ausrüstungsmenü, unseren Fertigkeitenbaum, auf den Status zu den einzelnen Fraktionen und nicht zuletzt auf die Lobby zugreifen. Auf die Lobby und die Koop-Möglichkeiten möchte ich später noch etwas ausführlicher eingehen.

    Im Ausrüstungs-Bildschirm können wir die Bewaffnung und Ausstattung unseres Ghosts anpassen. Die anderen Teamkameraden rüsten sich selbstständig aus. Wir können also im Solospiel keine Rollen verteilen und nicht über die Ausrüstung der anderen Teammitglieder bestimmen. Uns stehen zahlreiche Schießprügel aus den Kategorien Pistole, Maschinenpistole, Sturmgewehr, Maschinengewehr, Schrotflinte und Scharfschützengewehr zur Verfügung. Es ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Die meisten der Waffen finden wir im Spiel in den Waffenkisten. Einige der Waffen lassen sich nur über Belohnungen für abgeschlossene Einsätze freischalten, andere leider nur über den spieleigenen Shop oder über den Ubisoft-Club. Die Kosten und Inhalte des Shops möchte ich später noch etwas ausführlicher behandeln. Wir können unsere eigenen Waffen mit allerlei Teilen modifizieren, so können wir andere Optiken, Läufe, Griffe, Magazine oder Schulterstücken montieren. Diese Modifikationen beeinflussen unmittelbar das Handling unserer Waffen. Die Waffenteile finden wir ebenfalls verstreut in der ganzen Welt, oder kaufen uns Pakete im Shop. Kreative Spieler verpassen den Waffen noch einen der unzähligen Skins.

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    Die Kartell-Struktur: El Sueño gilt es, das Kokain-Handwerk zu legen. Dazu müssen wir uns von unten nach oben durcharbeiten.

    Haben wir uns für den Einsatz ausgerüstet und hübsch gemacht, schnappen wir uns ein Fahrzeug, um zu unserem Einsatzgebiet zu gelangen. Schließlich gilt es El Sueño das Handwerk zu legen. Da wir nicht direkt durch die Vordertür können, müssen wir das Kartell Stück für Stück zerlegen und destabilisieren. Dazu arbeiten wir uns von unten nach oben durch. Über die kleinen Fische kommen wir an die größeren Happen des Buffets, um schließlich El Sueño davon zu überzeugen, das der ganze Drogenkram in der Welt nicht gut ankommt.
    Da wir nicht nur El Sueño von seinen Untaten überzeugen müssen, sondern auch Pac Katari noch den Beweis unserer Fähigkeit schuldig sind, treten wir auf die Tube und gelangen zu unserem ersten Einsatz, bei dem es darum geht, Amaru den Mitbegründer von Kataris 26 zu befreien. Allerdings wissen die Rebellen nicht genau, wo dieser gefangen gehalten wird, sondern nur den Namen und den Aufenthaltsort des Kartell-Leutnants, der es weiß. Suchen wir also den Leutnant. Dieser ist selbstverständlich nicht allein, sondern hat einige seiner Kartell-Schergen um sich. Wir starten die Drohne und suchen die Umgebung ab. Wir markieren mit deren Hilfe die Position der Gegner. Neben der bildlichen Aufklärung gibt uns die Drohne auch Informationen über den Rang und die Bewaffnung der Gegner. So können wir auch den Leutnant eindeutig identifizieren. Die ersten beiden Gegner stehen etwas abseits der anderen und sind somit das perfekte Ziel. Wir markieren einen der beiden für einen Simultanschuss. Sobald der Kamerad Schussbereitschaft meldet, schießen wir. Schuss. Treffer. Die anderen haben davon nichts mitbekommen. Wir pirschen uns langsam vor und wiederholen das Spiel mit dem Scharfschützen im Turm. Der Schalldämpfer und die Drohne sind unsere besten Freunde. Der Leutnant ist in seinem Zelt am telefonieren und hat von unserer Säuberungsaktion nichts mitbekommen. Wir schleichen uns von hinten an ihn heran und greifen ihn, um ihn zu verhören....Ab hier dürft ihr selbst weitermachen.

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    Ein Sonnenaufgang über den Bergen von Bolivien...sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt und hübsch anzuschauen

    Wie spielt sich also Ghost Recon Wildlands? Was macht es gut, was macht es schlecht? Hervorragend, sehr viel, so einiges. Damit wären im Prinzip die drei Fragen auch schon beantwortet. Allerdings ist das etwas unbefriedigend. Also gehen wir ins Detail. Ghost Recon Wildlands bietet euch eine absolut geniale offene Spielwelt. Ich würde sogar soweit gehen, sie als die aktuell schönste und beste zu bezeichnen. Bolivien sieht einfach atemberaubend aus. Wüste, Wälder, Berge, Salzseen, so ziemlich alles ist vertreten. Ein Sonnenaufgang über den Bergen von Bolivien lässt einem sogar kurz den Mund offen stehen und für einen Augenblick innehalten. Aber auch die anderen Wettereffekte können überzeugen. Regen, Nebel, Sturm, alles ist vertreten, schön anzusehen und hat Einfluss auf euren Charakter und oder eure Mission. So seid ihr beispielsweise bei Nebel und bei Nacht für die Gegner wesentlich schwerer zu entdecken als tagsüber bei hellstem Sonnenschein. Regen oder Schwimmeinlagen lassen euren Charakter logischerweise nass werden. Das hat jetzt nicht unbedingt Einfluss auf euren Charakter, ist aber wirklich hübsch anzuschauen. Wer des Nachts mit einem Heli durch die Gegend fliegt, sieht wunderbar, wie die beleuchteten Fahrzeuge über die Straßen fahren und auch hier und da mal eine kleine Explosion, wenn die Rebellen selbstständig irgendwo das Kartell oder die Unidad bekämpfen. Alles wie erwähnt sehr stimmungsvoll. Die kleineren Dörfer und Städte sind sehr liebevoll und stimmig gestaltet und belebt. Leute schlendern durch die Straßen oder arbeiten. Wer sich per pedes abseits der Straßen durch die Botanik bewegt, wird immer wieder auf Sachen wie Farmen, Ruinen, Werkstätten oder kleine Siedlungen stoßen, wo sich ein gewisser Wow-Effekt einstellt, das man bei Ubisoft an so etwas gedacht hat. Dafür gebührt ihnen auf jeden Fall ein dickes Lob! Gleiches gilt für die stimmungsvolle musikalische Untermalung.

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    Grandiose Wettereffekte. Egal ob Sonne, Regen oder Nebel, alles sieht fantastisch aus. Manche Wettereffekte erleichtern euer Vorgehen.

    Um ein Gefühl für die Größe der Spielwelt zu bekommen, reicht es einmal die Karte vollständig auszuzoomen. Was da angeboten wird ist schon beachtlich. Zudem haben viele Gebiete, wie bereits angesprochen, unterschiedliche Vegetation oder andere Besonderheiten. Bei eurer Herangehensweise lässt euch das Spiel freie Hand. Ihr könnt nicht nur quer in den Gebieten wildern, wie ihr mögt, sondern auch die Missionen bestreiten, wie ihr es für richtig haltet. Um die Hauptmissionen in einem Gebiet freizuschalten, müsst ihr vorher die entsprechenden Aufklärungsdaten sammeln. Habt ihr davon genügend, bekommt ihr über eure Kontaktperson kurze Hintergrundinformationen und könnt euch danach an die Arbeit machen. Aber Vorsicht: Die Gebiete sind alle unterschiedlich schwer. Die Anzahl der Totenköpfe zeigt euch grob, auf was ihr euch einstellen müsst. Die Story hinter eurem Einsatz ist dabei nicht der Brüller, aber sie ist in sich schlüssig und auch nicht an den Haaren herbei gezogen. El Sueño hat ja bereits im Intro erklärt, was er mit Bolivien vor hat, und ihr seid hier, um das Ganze zu verhindern. Mehr ist es nicht. Das alles könnt ihr in vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden absolvieren, die wirklich nur zur Unterscheidung der Schwierigkeit selbst dienen. Ihr bekommt auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad genau so viel Erfahrungspunkte, wie auf dem höchsten. Warum also auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad spielen? Wegen der Immersion. Das Spiel lässt euch in allen Belangen freie Hand, so ist es ein leichtes auf Arcade oder Normal ohne jedwede Taktik sondern nur mit der Sprache eurer Waffen Gebiete zu klären oder Missionen zu bewältigen. Auf Fortgeschritten hingegen, werdet ihr schon sehr viel früher entdeckt und eure Lauf- oder Schwimmgeräusche können Gegner leichter in Alarmbereitschaft versetzen. Sie kassieren mehr Treffer und teilen selbstverständlich auch mehr Schaden aus. Auf Experte, dem höchsten verfügbaren Schwierigkeitsgrad fehlt zu dem der farbige Nebel auf der Minikarte, der sich mehr und mehr lichtet, wenn ihr mit Fernglas oder Drohne eure Gegner markiert habt. Die Sinne eurer Gegner sind zudem noch einen Zacken schärfer und spätestens beim zweiten kassierten Treffer liegt ihr sterbend am Boden. Hier ist taktisches Vorgehen Pflicht. Ihr müsst die Laufwege eurer Gegner analysieren, die Gegner beobachten um herauszubekommen, wer wen wann sehen kann, um sie lautlos auszuschalten. Schießt ihr daneben, schlägt das Opfer Alarm und seine Kumpanen hängen euch an den Fersen. So lange ihr noch nicht entdeckt worden seid, könnt ihr euch in einige Entfernung zurückziehen, um der ganzen Situation etwas Ruhe zu gönnen und wieder Herr der Lage zu werden. Schafft ihr das nicht, werdet ihr gnadenlos gejagt. Holt der Gegner dann noch zusätzlich Verstärkung, könnt ihr den Plan nahezu ganz vergessen und ihr steht einer offenen Konfrontation gegenüber. Wer masochistisch veranlagt ist, der kann in den Optionen noch zusätzlich das HUD deaktivieren, damit kommt schon ein leichtes ArmA-Gefühl auf, allerdings hat Ubisoft das ganze leider nicht zu Ende gedacht, denn mit deaktiviertem HUD habt ihr beispielsweise bei montierten Geschützen keine Zielvorrichtung mehr. Wer also ArmA-mäßig unterwegs sein will, der muss darauf hoffen, das Ubisoft hier etwas nachbessert.

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    Der Sonnenuntergang steht dem Sonnenaufgang in nichts nach. Im Hintergrund sieht man die Rauchsäule einer autonomen Rebellenaktion.

    Neben den Hauptmissionen stehen euch in jedem Gebiet zahlreiche Nebenmissionen und sammelbares zur Auswahl. Nebenmissionen erledigt ihr für die Rebellen, um euch deren Unterstützung zu sichern, so könnt ihr im Laufe des Spiels mit den Rebellen so allerlei Sachen anstellen. Beim erstmaligen Absolvieren einer Rebellenmission schaltet ihr die entsprechende Rebellenunterstützung frei. Entweder ihr holt euch klassische Verstärkung, oder lasst die Rebellen ein Ablenkungsmanöver starten, welches euch den Weg zu eurem Ziel erleichtern kann. Ebenso könnt ihr ein Fahrzeug bestellen oder einen gezielten Mörserschlag anfordern. Geliefert wird umgehend. Holt ihr die Rebellen als Verstärkung, wackeln euch diese brav hinterher, bis sie von den Gegnern getroffen und ins Jenseits geschickt werden. Gleiches gilt übrigens für Gebiete, in denen sich gefangene Rebellen befinden. Klärt ihr ein solches Gebiet, stehen euch die befreiten Rebellen zur Seite, sobald ihr sie aus ihrem Gefängnis befreit habt. Ein Tipp an dieser Stelle: Wollt ihr lautlos vorgehen, da ihr ja Ghosts seid, befreit die Rebellen erst dann, wenn ihr eure Sachen in dem Gebiet erledigt habt, denn einmal befreit, beginnen die Ex-Häftlinge sofort Krach zu schlagen und sich mit den Gegnern anzulegen. Das kann einen sorgfältig vorbereiteten Einsatz schon einmal zunichte machen.

    Weiterhin gibt es allerlei Dokumente, Orden, Fertigkeitenpunkte, Waffen und Waffenteile einzusammeln. Die Position dieser Sammelsachen bekommt ihr über Aufklärung. Entweder verhört ihr feindliche Befehlshaber, sammelt entsprechende Dokumente oder hackt Computer eurer Gegner. Die Stellen, an denen dies möglich ist, sind auf eurer Karte mit einem "i" markiert. Zusätzlich gibt es kleine Nebenmissionen um euch Güter in Form von Medizin, Nahrungsmitteln, Treibstoff und Elektronik zu beschaffen. Diese Güter benötigt ihr in Verbindung mit den verdienten oder erbeuteten Fertigkeitenpunkten, um euren Charakter zu verbessern. Diese kurzen Missionen bestehen in der Regel daraus, einen entsprechenden Konvoi zu überfallen, eine Nachschublieferung zu erbeuten oder zu Funkantennen zu deaktivieren. Das Missionsdesign der Rebellenoperationen ist dabei repetitiv. Rebellenmissionen jeden Typs findet ihr in allen Gebieten. Schaltet ihr beim ersten Mal die jeweilige Rebellenunterstützung nur frei, belohnt euch das Spiel in anderen Gebieten dann beispielsweise mit geringerer Cooldownzeit, höherer Treffsicherheit oder mehr Effizienz. Die Beschaffungsmissionen stehen euch nach erfolgreichem Absolvieren nach einiger Zeit erneut zum Grinden von Gütern zur Verfügung.

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    Mit gesammelten oder verdienten Fertigkeitspunkten und Verbrauchsgütern könnt ihr euren Ghost verbessern.

    Wofür das also alles? Die ganze Sammelei und Grinderei muss ja auch einen Sinn haben, oder? Ja, auf alle Fälle. Mit Hilfe der gesammelten Güter in Verbindung mit Fertigkeitenpunkten verbessert ihr euren Charakter. Nicht optisch, sondern eure Fertigkeiten. Ihr könnt eure Fertigkeitenpunkte auf mehrere Sachen im Spiel verteilen. Bei den Waffen könnt ihr zum Beispiel das Schwanken des Fadenkreuzes bei Fernschüssen reduzieren, das Hüftfeuer verbessern oder einen Schalldämpfer freischalten, der die Schadensreduktion entfernt. Für die Drohne stehen euch neben Akkulaufzeit und Reichweite unter anderem verbesserte Feinderkennung, Zoom oder auch eine eine Ablenkungs- und Wiederbelebungsfunktion zur Verfügung. Bei den Objekten könnt ihr nicht nur nützliche Sachen wie Fallschirm, C4 Sprengstoff, Minen oder Blendgranaten freischalten, sondern auch euer Fernglas verbessern oder verschiedene Sichtmodi wie Nachtsicht oder Wärmebild ergattern. Im Körper-Bereich macht ihr euren Ghost widerstandsfähiger gegenüber feindlichen Projektilen, reduziert die Wiederbelebungszeit oder minimiert eure Laufgeräusche. Der Trupp-Fertigkeitsbaum ist zum Großteil nur für Solospieler interessant, da hier Sachen freischaltbar sind, die im Koop keine Verwendung finden. Empfehlenswert ist hier aber den Simultanschuss so schnell wie möglich auf die höchste Stufe zu bringen. Zudem könnt ihr hier abseits der Nebenmissionen eure Rebellenunterstützung weiter verbessern. Allerdings müsst ihr gar nichts. Das Spiel lässt euch wieder freie Hand. Ihr braucht euren Charakter auch gar nicht verbessern, das Spiel wird dadurch nicht unspielbar oder stellt euch vor irgendeine verschlossene Tür. Die Fertigkeiten lassen den stressigen Ghost-Alltag aber um etliches angenehmer werden.

    Die Waffen, die ihr in den markierten Kisten finden könnt, könnt ihr mit den erbeuteten Zubehörteilen versehen. Mit dem Anbringen bzw. Austauschen verschiedener Teile nehmt ihr direkten Einfluss auf Schaden, Handling oder Geräuschminderung. Dafür stehen euch, wie schon zu Beginn angedeutet, allerlei Visiere, Griffe, Schulterstücken oder auch Läufe und Magazine zur Verfügung. Vom Gegner erbeutete Waffen können zwar benutzt, aber nicht modifiziert werden. Gleiches gilt für Waffen, die ihr als Missionsbelohnung erhaltet. Diese sind ebenfalls fix und können nicht mit neuen Teilen versehen werden. Zu den Waffen der Gegner sei noch gesagt, das diese nur so lange zur Verfügung stehen, bis ihr entweder das Spiel beendet, oder eine Schnellreise durchführt. Danach sind die Waffen verschwunden und ihr habt wieder eure zuletzt genutzte reguläre Waffe ausgerüstet. Ansonsten ist die Waffenauswahl recht ordentlich. Wie eingangs erwähnt, stehen euch jede Menge Pistolen, Maschinenpistolen, Sturmgewehre, Maschinengewehre, Schrotflinten und Scharfschützengewehre zur Verfügung, aber eben nicht von Anfang an. Auch hier legt euch das Spiel nicht an eine Leine. Ihr wollt erst Waffen und Waffenteile sammeln? Dann tut das. Dafür müsst ihr lediglich die Gebiete aufklären. Allerdings kann es dabei passieren, das ihr beim Erkunden der Karte und Erspähen der Waffen in Missionen stolpert, die ihr vielleicht noch gar nicht erledigen wolltet, denn so lange ihr die entsprechenden Aufklärungsdaten nicht eingesammelt habt, werden euch die Hauptmissionen nicht auf der Karte angezeigt. Ihr müsst aber auch nicht blindlings alle Gebiete aufklären um eure Lieblingswaffe zu finden, denn bei allen noch nicht freigeschalteten Waffen steht in der Beschreibung dabei, in welchem Gebiet diese Waffe zu finden ist. Gleiches gilt für die Waffenteile. So könnt ihr auch gezielt nach einer speziellen Waffe suchen. Aber wie gesagt, alles kann und nichts muss. Mit der Startaufstellung in Form einer P416 und einer M40A5 steht ihr zudem gar nicht schlecht da.

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    Ein Meer aus Kerzen vor einem Altar. Woran die Bösewichte glauben, ist nicht klar, aber es wurde mit viel Liebe zum Detail umgesetzt.

    Freiheit habt ihr auch bei der Wahl eures Transportmittels. Um euch fortzubewegen stehen euch neben euren beiden Füßen allerlei kinetische Hilfsmittel zur Verfügung. Das reicht vom Minibus, über den dicken SUV bis hin zu Buggys, Geländewagen oder gar Traktoren. Aber auch auf zwei Rädern lässt es sich gut und zügig fortbewegen. An den Sammelpunkten stehen daher neben Fahrzeugen auch Motorräder bereit. Meist sind es Enduros, aber in den Ortschaften stehen auch gern mal hübsche alte Motorräder herum, die nur darauf warten, von euch gefahren zu werden. Gewässer lassen sich standesgemäß mit kleinen Schnellbooten überqueren und größere Entfernungen lassen sich bequem mit dem Helikopter oder einem Kleinflugzeug zurücklegen. Aber Obacht, es gibt etliche Bereiche mit Flugabwehr. Fliegt man zu hoch, wird man gnadenlos vom Himmel geholt. Kann man der ersten Rakete vielleicht noch ausweichen, ist bei der zweiten Rakete meist die Messe gelesen. Umgehen kann man die Flugabwehr mit einem Konturenflug, dieser ist aber ob der unvorteilhaften Steuerung der Helis recht schwer zu meistern. Gerade die Heli-Steuerung benötigt einiges an Übung. Es vergeht einige Zeit bis man einen stabilen Flug mit den kleinen Helis hinbekommt. Ein zackiger und fehlerfreier Konturenflug ist da schon schwerer zu erlernen. Aber es geht. Ich habe es als Passagier im Koop-Trupp selbst erleben dürfen. Wird es dennoch brenzlig, empfiehlt es sich das Fluggerät mittels eines Fallschirmsprunges zu verlassen. Vorausgesetzt, ihr habt den entsprechenden Fertigkeitenpunkt investiert. Die Steuerung der Fahrzeuge und Motorräder ist nicht der Brüller, aber Ghost Recon Wildlands hat auch nicht den Anspruch eine Simulation oder ein Arcade-Racer zu sein. Die Fahrzeuge teilen sich in jeder Kategorie nahezu das gleiche Fahrmodell. Zwar wurde gegenüber der Beta an genau diesem Fahrmodell geschraubt, aber ein Erlebnis ist es dennoch nicht geworden. Steuerten sich die Autos in der Beta noch wie ein Stein, wirkt das ganze im fertigen Spiel etwas weicher. Verbesserungen gibt es hingegen bei den Motorengeräuschen. In den beiden Betas klangen nahezu alle Fahrzeuge weitestgehend identisch, jetzt klingt zum Beispiel der SUV mit großem Hubraum deutlich anders, als der kleine Minibus. Unterm Strich ist das alles nur zweckmäßig. Für einen Punktabzug reicht es jedenfalls nicht.

    Das alles macht ihr aber nicht alleine. Spielt ihr solo, stehen euch drei KI-Mitstreiter zu Seite. Das I bedeutet ja bekanntlich Intelligenz. Was bedeutet das K? Kindisch? Kleinlich? Kümmerlich? Kümmerlich klingt gut. Einigen wir uns also auf Kümmerliche Intelligenz. In den beiden Betas waren unsere KI-Mitstreiter noch strohdoof. Schoss in der Beta einer daneben und man wurde entdeckt, hockten unsere Kameraden mit der kümmerlichen Intelligenz noch stur auf ihrer Position und funkten solide Fragen wie "Wir wurden entdeckt! Irgendwelche Vorschläge, Boss?" Ja zurückschießen wäre eine Option. Aber das taten sie nicht selbstständig, sondern warteten brav, bis alles an Gegnern auf den Beinen war, oder bis der menschliche Spieler die Situation allein geklärt hatte. Die gute Nachricht ist, jetzt sind sie nur noch doof. Mittlerweile ziehen sie sich wenigstens selbstständig zurück, wenn sie entdeckt wurden. Sie schießen auch rudimentär zurück, aber alles in allem ist das noch immer kümmerlich. Bereits in der Beta konnte man mit den drei Pappsoldaten keinen vernünftigen Sturmangriff ausführen. Sturmangriff? Moment, sind wir nicht Ghosts und gehen leise vor? Selbstverständlich, aber manche repetitive Mission zur Güterbeschaffung erfordert tatsächlich einen offenen Kampfeinsatz. Dabei verschießen die drei Holzköpfe den gesamten Munitionsvorrat einer Kompanie, treffen dabei aber nichts. Das ist das erste Mal, das das Spiel so richtig hart auf die Bremse tritt, und zwar mit betriebswarmen Karbon-Rennbremsen aus der Formel 1.

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    Mit dem Flugzeug oder einem Heli kommt man am schnellsten voran. Aus der Luft offenbart sich, wie abwechslungsreich Bolivien ist.

    Taktisches Vorgehen stand bei Ubisoft definitiv nicht auf dem Trainingsplan, dafür aber der Simultanschuss. Die Pappkameraden haben den Simultanschuss offensichtlich bis zum Erbrechen trainiert und perfektioniert. Denn sie schaffen es immerhin, das ihnen zugewiesene Ziel fast immer zu treffen, ganz egal wo es sich dabei gerade befindet. Gut, das können andere sicher auch, aber meine drei Ghosts können das fast immer, ohne die Position zu wechseln. Scheinbar nutzen sie ferngelenkte Projektile. Spaß beiseite, hier muss Ubisoft deutlich nachbessern. Der Simultanschuss ist das mächtigste Element, welches man im Solospiel zur Verfügung hat und das sollte dann schon ordentlich funktionieren. Wenn es dazu nötig sein sollte, die Position zu wechseln, dann soll das die KI bitteschön auch machen. Klar, es ist schön, wenn es erfolgreich ist, aber bitte nicht so, denn auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad drückt das enorm auf die Glaubwürdigkeit. Ich hatte zu Beginn bereits die taktische Karte aus Advanced Warfighter erwähnt. Im Solospiel vermisse ich diese Karte wirklich. Man konnte seinen Ghosts über diese Karte Anweisungen und Positionen vorgeben. Bei Wildlands ist das nicht möglich. Man hat nur das Befehlsrad, welches gerade in hektischen Situationen nur sehr umständlich zu bedienen ist. Ansonsten hat die KI immer mal einen lockeren Spruch auf Lager. Manche davon sind witzig, manche eher peinlich. An die grandiosen Dialoge aus Gears of War 2 kommen sie bei weitem nicht heran. Spielt man im Koop, sind die Dialoge komischerweise trotzdem noch zu hören, wer auch immer die dann sprechen sollte. Sinnvoll wäre es, im Koop die Dialoge komplett auszublenden, da sich menschliche Spieler für gewöhnlich ebenfalls unterhalten. Dann wirken die Dialoge noch alberner und störend. Die Zivilbevölkerung leidet ebenfalls an Mangel von Intelligenz. So spielt es leider keine Rolle, ob wir die Waffe wegstecken, oder mit gezogener Waffe durch die Straßen schleichen. Gut, die Bolivianer sind sicher durch das Kartell und Unidad sicher einiges gewöhnt, aber eine Reaktion auf den Spieler wäre schon wünschenswert gewesen. Die Bolivianer sind übrigens ganz miserable Autofahrer. So ist es allgemein keine gute Idee, die Karte oder einen Sammelgegenstand auf der Straße zu überprüfen, da wir uns in Folge dessen bolivianische Fahrezuge von unten anschauen dürfen. Selbstverständlich während der Sterbeanimation. Immerhin bekommt man in so einer Situation mit, wie viel Liebe Ubisoft in die Fahrzeugmodelle investiert hat. Motor, Aufhängung, Auspuffanlage? Alles korrekt vorhanden. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das jetzt als Pluspunkt werten soll, oder besser nicht.

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    Nein, wir machen keinen Ölwechsel. Bolivianer bremsen nicht für Ghosts. Immerhin sind die Fahrzeuge auch von unten detailliert dargestellt.

    Stellt man einmal sein Fahrzeug auf der Straße ab, fährt auch kein Bolivianer drum herum, sondern wartet brav, bis man sein Fahrzeug wieder wegbewegt. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob die Gegenfahrbahn frei ist, oder nicht. Fährt man nicht weg, bildet sich innerhalb kurzer Zeit ein massiver Verkehrsstau. Das Frankfurter Kreuz lässt grüßen. Die KI der Gegner passt erstaunlicher Weise von allen noch am besten. Sie reagieren auf ihre toten Kameraden, die leider nach kurzer Verweildauer als Leiche einfach aus dem Spiel verschwinden. Sie reagiert auf Geräusche und sucht selbstständig deren Ursprung. Wird ein Gegner im Sichtfeld eines anderen Gegners entsorgt, ist sofort Alarmbereitschaft hergestellt. Allerdings macht sie in einigen Situationen ab und zu auch bei diesem Spiel das, was die KI in so vielen anderen Spielen macht: Sie verhält sich wie die Moorhühner. Liegen bereits drei Leichen vor der Tür, rennt sie trotzdem brav an diese Stelle um zu schauen, was da wohl los ist. Es könnte ja durchaus sein, das der Ghost, der die drei Bösewichte niedergestreckt hat, schon weg ist. Ist er aber nicht, so kommt dann eben auch noch der fünfte und der sechste Gegner um nachzuschauen. Schade, weil es oftmals Möglichkeiten gäbe, den Ghost zu umgehen und zu flankieren, oder ihn mit einer Granate das Fürchten zu lehren. Fairerweise muss man aber sagen, das die Gegner-KI ansonsten recht ordentlich agiert. Sie flankiert den Trupp, wechselt selbstständig ihre Position oder lässt sich auch mal zurückfallen. Zumindest gilt das auf den beiden höchsten Schwierigkeitsgraden. Auf Arcade und Normal bleiben auch die Gegner weitestgehend blind und taub.

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    KI-Aussetzer: Normalerweise rückt die Verstärkung wieder ab, wenn sie euch nicht gefunden hat. normalerweise...

    Da die letzten Zeilen nicht wirklich berauschend klangen, stellt sich automatisch die Frage: Wie geht es besser? Ganz einfach, im Koop mit bis zu vier menschlichen Spielern. Der Koop wurde bereits mehrfach erwähnt, aber so richtig darauf eingegangen bin ich noch nicht. Das ist auch nicht wirklich notwendig, denn am Spielprinzip ändert sich nichts. Wir wechseln lediglich unsere strohdoofen Simultanschuss-Profis gegen geeignete Mitspieler aus unserer Freundesliste aus. Das Wort "geeignet" wurde dabei nicht zufällig gewählt, sondern hat seine Berechtigung. Die Koop-Mitstreiter sollten schon alle auf der selben Wellenlänge liegen, denn dann macht Ghost Recon Wildlands so ziemlich alles richtig und den meisten Spaß. Ich bin die letzten beiden Wochen, in denen der Test entstand, in mehreren Trupps unterwegs gewesen. Mit meinen Leuten aus der Freundesliste, von denen ich weiß, das sie den selben Spielstil pflegen, hatte ich den meisten Spaß. Es macht einfach unglaublich viel Laune, einen Ort oder ein Gebiet von mehreren Seiten aufzuklären und zu säubern. Zudem kann man im Koop seine Ausrüstung aufeinander abstimmen und so eine Art Rollenverteilung schaffen, auch wenn diese nicht unbedingt erforderlich ist. So ruft aber beispielsweise derjenige die Rebellen zu Hilfe, der diese am weitesten ausgebildet hat oder es nimmt einer C4-Sprengstoff mit, während der andere für die Ablenkungsköder oder auch für das Grobe zuständig sein kann. Klar, man wird auch im Koop nicht alles unentdeckt schaffen, dafür passieren auch menschlichen Mitspielern Fehler, aber man kann im Koop eine Alarmsituation definitiv einfacher und schneller beenden, als mit seinen KI-Mitstreitern. Allerdings war ich auch in Trupps unterwegs, die einen völlig anderen Spielstil pflegten, so kam es eben dazu, das ich noch vorsichtig am Aufklären war, während der Rest bereits schnell und zackig einen Gegner nach dem anderen erledigt hat. So bestreitet man im Trupp Missionen, ohne wirklich dabei gewesen zu sein. Das Spiel lässt auch hier alle Möglichkeiten offen. Wie findet man aber nun Spieler, die zu einem passen? Am einfachsten über die eigene Freundesliste. Dort kennt man sich für gewöhnlich am besten und weiß sicherlich mit wem man kann, und mit wem besser nicht. Aber auch das Spiel selbst ist euch dabei eine Hilfe, so analysiert das Spiel euren Stil und schlägt euch in der Lobby passende Mitspieler in Sachen Vorgehensweise und Gesamtspielzeit, die gerade online sind, vor. Selbstverständlich kann man auch jederzeit an einem öffentlichen Koop-Spiel mit völlig fremden und zufällig zusammengewürfelten Spielern teilnehmen. Erwähnenswert ist auch, das sobald man mit mindestens einem menschlichen Mitspieler unterwegs ist, alle KI-Mitstreiter aus dem Spiel verschwinden. Nur ihre Dialoge haben sie zurück gelassen.

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    Ein Selfie mit der Drohne. Im Koop mit einem geeigneten Trupp macht Wildlands eine richtig gute Figur!

    Im Koop ist also alles super? Nicht ganz. Denn auch im Koop begeht Ghost Recon Wildlands kleinere Fouls und Nicklichkeiten. So sind die Bugs im Koop die gleichen, wie sie auch im Solospiel vorhanden sind. Das gröbste Foul begeht das Spiel dabei beim Spawnverhalten des Trupps nach dessen Ableben. So kommt es gelegentlich vor, das der Trupp inmitten eines gegnerischen Mobs spawnt. Da ihr dann sofort entdeckt werdet, habt ihr keine Chance, aus dieser Klemme herauszukommen. Anderes Beispiel: Man spawnt für gewöhnlich in der Nähe eines anderen Mitspielers, wenn man einmal das Zeitliche gesegnet hat. Der Spawn-Bereich ist dabei im Umkreis von etwa 50 bis 100m zum Trupp. So kommt es schon einmal vor, das der Trupp oben auf dem Berg in einer Kirche in Aktion ist und man Dank Steilhang am Fuß des Berges abgesetzt wird. So werden aus 50 bis 100m Luftlinie gerne mal mehrere Kilometer Anreiseweg zum eigenen Trupp. Man könnte ja theoretisch auch klettern. Das Spiel lässt uns zwar sehr wohl klettern, aber ein richtiges System, wo der Spieler klettern kann oder darf, ist leider nicht erkennbar. So passiert es ab und zu, das man zwischen zwei Steinen nicht mehr auf seinen eigenen Weg zurückkommt, oder aus einer Nische hinter einem abgestellten Sofa nicht wieder vorklettern kann, obwohl man über das Sofa dahinter kam. Oder man versucht sich auf der Rückseite eines Gebäudes über den Steilhang im Schutz der Dunkelheit seinem Ziel zu nähern, um auf halber Höhe festzustellen, das es nicht mehr weitergeht. Nervig ist auch ein Fehler in der Sound-Darstellung, so hört sich generell der Schuss eures Trupps an, als würde ohne Schalldämpfer geschossen werden, obwohl dieser montiert ist. Ergänzt wird das ganze noch von kleineren Fehlern, die bei einem Titel mit einer derart riesigen Spielwelt vermutlich nicht ganz zu vermeiden sind.

    Aber nicht nur das Spiel, sondern auch die Koop-Lobby hat ihre Probleme, so funktioniert die Host-Migration nicht immer fehlerfrei, wenn der Host das Spiel verlässt. Normalerweise geht dann der Host auf einen anderen Spieler über. Gelegentlich passiert aber folgendes: Der Host verlässt das Spiel und im Anschluss ist einfach niemand mehr der Host, so hat keiner der verbliebenen Spieler die Möglichkeit, einen anderen Spieler einzuladen, oder ein geschlossenes Spiel zu öffnen. Der einzige Weg besteht darin, den Trupp aufzulösen und sich mit einem neuem Host frisch zu formieren. Weitaus häufiger kommt es vor, das das Spiel weder Beitrittsanfragen an den Host, noch Einladungen an den Spieler weiterleitet. Abhilfe schafft man dabei, indem man das Spiel kurz öffnet, beitritt bzw. einlädt, und im Anschluss die Lobby wieder schließt. Diese Fehler waren allerdings nur in geschlossenen Lobbys zu beobachten. Bleibt die Lobby offen, scheint alles normal zu funktionieren. Etwas seltsam ist auch der Umstand, das jeder menschliche Spieler seinen individuellen Schwierigkeitsgrad beibehält. Das gilt sowohl für die Anzeigen der Minikarte, als auch für die Gegnerstärke und den Schaden, den man kassiert. So kommt es vor, das ein Spieler im Trupp wie das heiße Messer durch die Butter geht, weil er auf Arcade spielt und der andere Spieler spätestens beim zweiten Treffer den Bildschirmtod erlebt, da dieser den höchsten Schwierigkeitsgrad eingestellt hat. Die Lobby skaliert also nicht, von daher ist es ratsam, sich vor dem Spielen auf einen gemeinsamen Schwierigkeitsgrad zu einigen.

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    Diesen quietschbunten Minibus bekommt ihr mit dem Seasonpass. Richtig schön unauffällig.

    Einen Punkt aus den ersten Zeilen möchte ich noch einmal aufgreifen: Mikrotransaktionen. Das Spiel bietet von Beginn neben dem bekannten uPlay Shop, wo ihr für eure erspielten Punkte allerlei nützlichen und auch unnützen Kram erwerben könnt, einen richtigen spieleigenen Shop. In diesem Shop könnt ihr gegen, ich nenne sie jetzt mal GR-Credits allerlei Sachen käuflich erwerben. Die GR-Credits kauft ihr dabei in Paketen gegen euer hart verdientes Echtgeld. Wenn man die Preise im Shop betrachtet, dann sind die Mikrotransaktionen eigentlich keine Mikrotransaktionen, sondern fast schon Makrotransaktionen. 800 GR-Credits kosten euch 4,99 EUR. Weitere Pakete sind für 9,99 EUR (1600 GR-Credits), 19,99 EUR (3200 GR-Credits), 34,99 EUR (5600 GR-Credits) und 49,99 EUR (8000 GR-Credits) erhältlich. Die Credits könnt ihr dann im Shop für jede Menge Sachen ausgeben. So ist es euch theoretisch möglich, bereits von Beginn an alle Waffen und Waffenteile zu besitzen. Die nötige Investition vorausgesetzt. Es gibt aber auch Waffen- und Ausrüstungspakete. Diese beinhalten eine Mischung aus Waffen, Kleidung und den sinnvoll dazu passenden Waffenteilen. Bis auf sehr wenige Ausnahmen sind alle Waffen und Waffenteile im Spiel zu finden. Wer also keine Lust zum Sammeln hat, der kann über den Shop abkürzen. Allerdings gibt es auch eine kleine Anzahl von Waffen, die im Spiel nicht gefunden werden können. Es handelt sich dabei zwar nur um Modifikationen der im Spiel erhältlichen Waffen, aber nichtsdestotrotz sind diese Waffen ausschließlich über den Shop erhältlich. Wer mag kann sein Geld auch in Kleidung, Tarnungen und Lackierungen für Fahrzeuge investieren. Über den Sinn oder Unsinn dahinter muss jeder selbst entscheiden. Alle Besitzer des Seasonpass erhalten automatisch 800 GR-Credits. Ich habe 640 dieser GR-Credits in ein Scharfschützen-Paket investiert, da man, sofern man nicht gezielt auf die Suche geht, relativ lange keine ordentliche Optik für sein Scharfschützengewehr bekommt. Der Seasonpass ist für entweder für 39,99 EUR separat erhältlich, oder in der der Gold-Edition bereits enthalten. Neben den 800 GR-Credits bekommen Besitzer des Seasonpass Zugriff auf die beiden kommenden Erweiterungen "Narco Road" und "Fallen Ghosts", zwei zusätzliche Missionen "Die Unidad Verschwörung" und "Peruanische Verbindung", einen Minibus, verschiedene Ausrüstungspakete, sowie einen dauerhaften und einen temporären EP-Booster.

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    Im Ingame-Shop wird zusätzlich zur Kasse gebeten. Hier könnt ihr euer Echtgeld für allerlei Sachen auf den Kopf stellen.

    Abseits der Konsole gibt es zur "Ergänzung" des Spieleerlebnisses das Ghost Recon Network und eine Begleit-App namens Ghost Recon Wildlands HQ. Die App ist für Android und iOS erhältlich. Windows Phone Besitzer schauen in die Röhre. Die App bietet neben Hintergrundinformationen zum Einsatz eine taktische Karte und ein Minispiel. Die taktische Karte entspricht dabei der Karte aus dem Spiel. Man spart sich also den Blick auf die Karte, wenn man die App auf einem ausreichend großen Tablet vor sich laufen lässt. Interaktionen über die Karte sind nicht möglich. Das Minispiel ist ein rundenbasiertes Spiel, bei dem Ihr Rebellen in einen Einsatz schickt. Dabei erwirtschaften die Rebellen Güter, welche ihr euch in regelmäßigen Abständen auf eure Konsole transferieren könnt. Ich habe die App auf zwei Tablets und meinem Handy probiert. Auf meinem 8" Trekstor Tab mit Android 4.4.4 stürzt die App ab, bevor sie sich überhaupt nutzen lässt. Auf meinem 7" Lenovo Tab mit Android 5.0.1 läuft zwar die App, aber die Synchronisierung mit der Konsole klappt so gut wie nie. Nur auf meinem Handy, einem Xperia Z3 Compact mit Android 6.0.1 läuft die App ohne Probleme. Hier ist mir aber der Bildschirm zu klein und daher ist auf dem Handy die App für mich nicht zu gebrauchen.
    Das Ghost Recon Network ist über den Browser am PC oder über die App zu erreichen. Im GR-Network könnt ihr Einsatztrupps erstellen oder welchen beitreten, Nachrichten für euren Trupp hinterlassen oder auch per Chat miteinander kommunizieren. Alles in allem sind das zwar nette und ergänzenden Sachen, aber in Zeiten von Internetforen und Freundeslisten doch irgendwo recht nutzlose Spielereien. Wichtig oder gar essentiell ist weder die App, noch das Ghost Recon Network.

    Fazit

    Ist Wildlands noch ein echtes Ghost Recon, oder wurde es einfach nur massentauglich gemacht? Ja und nein. Wer die alten Ghost Recon Teile bis hin zu Advanced Warfighter 2 kennt, der wird vermutlich die Nase rümpfen, denn so hart wie zu jener Zeit ist es bei weitem nicht mehr. Spielt man Wildlands auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, kommt aber das alte Ghost Recon Feeling ein sehr großes Stück zurück. Lediglich die Planungsphase und die echte taktische Karte fehlen. Mit den beiden niedrigen Schwierikeitsgraden hingegen ist das Spiel auch für jedermann zugänglich. Solospieler müssen mit Abstrichen bei der KI vorlieb nehmen und das repetitive Missionsdesign offenbart die Herkunft aus dem Ubisoft-Baukasten. Die Story ist generisch und austauschbar, aber dafür logisch und (leider) auch aktuell. Koop-Spieler kommen bei Wildlands hingegen voll ihre Kosten, denn es gibt fast nichts schöneres, als mit guten Freunden einen Streifzug durch das wunderschön in Szene gesetzte und grafisch hervorragende Bolivien zu machen und dabei einem Drogenboss den Hintern zu versohlen.

    8
    • hübsche Grafik
    • riesige, abwechslungsreiche Spielewelt
    • Koop mit bis zu vier Freunden
    • fantastische Wetter- und Tageszeiteffekte
    • stimmungsvolle musikalische Untermalung
    • Handlungsfreiheit
    • strohdoofe KI
    • repetitives Missionsdesign
    • Ingame-Shop mit Echtgeldeinsatz
    • kein einheitlicher Schwierigkeitsgrad im Koop
    • zahlreiche Bugs und Fehler
     
    Bull

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    #1 Bull, 19. März 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. März 2017
  2. Kommentare (15)
  3. Boah Bull du Monster, Wahnsinn :eek: Das ist wohl der umfangreichste Test im Internet :love: Freu mich schon mit dir los zu legen. Grandioser Test! Bin gespannt wie es sich entwickelt und gepatcht wird. Ubisoft hat schon nen beeindruckendes Baukastenprinzip, das mein ich positiv denn mir macht es Spaß und der Umfang ist immer gewaltig.

    - gesendet aus der One-4-U App
     
  4. Tja, Tests und die damit verbundene Wertung sind eben immer subjektiv. Da gibts nichts dran zu rütteln.

    Und auch wenn der Spass, ob im SP oder MP, immer im Vordergrund stehen sollte, so ist es trotzdem nötig bei einem Spiel wie Wildlands, das in nahezu jeder Hinsicht auf der Stelle tritt, sei es Grafik oder Gameplay, eben auch mal den Finger zu heben und kritisch zu sein. Vielleicht hätte es auch eine 7 oder gar 6 getan. Denn auch solche Spiele bereiten Fans trotz allem Spass. Aber das Feedback was du hier Richtung Publisher und Entwickler sendest, erstickt jeglichen Mut zu innovativen Fortschritten innerhalb des Genres.
     
  5. In einem Test kann man sicherlich nie zu 100% objektiv sein, das ist wahr. Aber ich bin der Meinung, das ich das Spiel an den Stellen, wo es Kritik einstecken muss, kritisiert habe und an der Stelle gelobt habe, an der es auch Lob verdient hat. Und wie du schon sagst, der Spaß steht im Vordergrund. Ob man da jetzt Innovationen oder einen Baukasten benötigt, sei erst mal dahin gestellt. Ein innovatives Spiel, das niemanden interessiert, macht dann im Prinzip auch alles verkehrt.
    Am Ende ist es mit Wildlands nicht anders, als mit allen anderen Spielen. Man muss affin zum Genre und zum Setting sein, sonst kann man nichts damit anfangen. Abgesehen davon, dürfte es in dem Genre, indem sich Wildlands bewegt, recht schwer werden, bahnbrechende und noch nie dagewesene Innovationen zu zaubern.
     
  6. Sehr umfangreicher und treffender Test. Ich muss sagen, dass ich den Titel solo nicht anpacke, dafür aber im Koop umso mehr Spaß habe. Auf der PS4 Pro macht der Titel nochmal eine bessere Figur, hier habe ich keine Lags oder sonstiges feststellen können. Grafisch natürlich für eine so große offene Welt auch ein positiv herauszuhebender Punkt.

    Die ganzen Mikrotransaktionen und zusätzlich freischaltbaren Inhalte haben für mich immer den faden Beigeschmack, dass ich nur 3/4 des Spiels habe. Auch wenn es sich größtenteils nur um kosmetische Items handelt.
     
    Der Pate, Bull und ThomGa_GER gefällt das.
  7. Ich habe es ein Wochenende auf der Lan gespielt und fand es auf extrem schwer im Koop echt gut. War fordernd und da fand ich die KI nicht wirklich dumm.

    Was ich dazu noch sagen muss. Ich war der einzige mit ner Pro und nem 4K TV. Die anderen hatten die normale PS4 und einen guten Monitor. Aber ich konnte da mal direkt vergleichen, wie der Unterschied zwischen Pro und PS4 ist. Und das ist echt gewltig. Ich möchte behaupten das da Welten zwischen liegen. Egal ob Fahrzeuge, Weitsicht, Bäume. Alles ist viel glatter und detialreicher und natürlich ist alles gepolished. War mal interessant zu sehen. Hab da ja sonst keinen vergleich.
     
    ThomGa_GER, Deadpulli009 und Bull gefällt das.
  8. Mich würde ja mal der Vergleich zwischen meiner Xbox One Version und der PS4 Pro auf einem 1080p Panel interessieren. Allerdings habe ich keine PS4 Version. Aber den Unterschied auf einem 4K Display kann ich mir mit der Pro schon vorstellen. Zumal das Spiel auf der One sowohl grafisch als auch von den Wettereffekten bereits wahnsinnig gut aussieht. Von "auf der Stelle treten" kann hier absolut keine Rede sein. Den Dreh hat Ubisoft definitiv raus, da müssen sie sich nicht verstecken. Aber das haben sie ja mit The Division auch schon bewiesen. Ich hoffe, sie drehen bald etwas an der KI des KI-Trupps.
     
  9. Ich zocke es auf dem normalen Schwierigskeitsgrad und bin auch schwer begeistert. Jetzt erstmal noch mit KI ab Wochenende wenn alles gut geht, gemütlich im Koop.
    Dann haben es genug Leute.
    Das einzige wo ich noch überlege ist der Season Pass, ob ich ihn mir gönne oder nicht. Meine Frage dazu wäre noch, gibt es wenn ich den Season Pass hole auch den Inhalt der Deluxe Edition dazu? Ich hatte mir die schöne Steelbook Edition geholt. Außer die Peruanische Mission habe ich nicht's weiter an Codes bekommen.
    Schöner und sehr gut geschriebener Test, Bull. :thumb:
     
    Bull gefällt das.
  10. Selbst auf deinem 1080p TV würde das um Welten besser aussehen, da Kantenglättung und polishing einfach um Längen bessere Grafik gibt. Klar ist der 4K TV nochmal ne Ecke besser aber du würdest dich wundern. ich fand das Bild auf der PS4 eher mau und echt schlecht im vergleich. Aber dazu musst du den Unterschied erstmal haben.
     
    Bull gefällt das.
  11. Ich würde sagen, nein, den Inhalt der Deluxe-Version bekommst du nicht mit dem Season-Pass. Aber 100%ig kann ich dir das nicht beantworten. Da ich von vorn herein die Gold Edition hatte, war alles dabei. Allerdings lagen dem Spiel zwei Codes zum einlösen dabei, einer war für das Deluxe-Paket und der andere für den Season Pass.
    Die Peruanische Verbindung gab es auch für Vorbesteller, deswegen sollten alle Erstauflagen diese Mission enthalten. Den Deluxe-Inhalt gibt es für knapp 10,- EUR separat zu erwerben, ob einem das die Ausrüstungspakete und das Motorrad wert sind, kann ich nicht beurteilen.
     
  12. Der beste Bug. Seit einer Stunde habe ich den Raketen Warn Ton im Ohr :D Dauerhaft
     
    Sebastian W. gefällt das.
  13. Mein bislang schönster Bug:

     
    Sebastian W., ThomGa_GER und Markus S. gefällt das.
  14. Ich hab das Spiel nur kurz gespielt und die Kümmerliche Intelligenz hat sich bemerkbar gemacht.
    Was ich auch nicht ganz verstanden hab, wieso meine Mission, bei der Wahl des Helikopters, eine Person von A nach B zu bringen, gescheitert ist, obwohl ich direkt auf das Ziel zugeflogen bin. Zieldistanz war dann zu groß und Mission fehlgeschlagen :wacko:

    Der Bug im Video ist stark :D

    - gesendet aus der One-4-U App
     
  15. Bull hat mir gesagt man müsse sofort den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Ich glaube an der KI wird sich auch nichts mehr ändern, hab auch nur kurz angespielt aber freu mich trotzdem auf dem Ko-Op und für mein Geld nehm ich natürlich den kompletten Spielumfang wieder mit.
     
  16. Sehr schön und ausführlich geschrieben @Bull, Super Arbeit.
    Mein Manko ist allerdings die Motivation. Alleine habe ich nun 3 oder 4 Bereiche von 21 gespielt und nun ist die Luft raus. Da sieht man das der Titel doch stark auf Koop ausgelegt ist. Schade das die meisten das Spiel bereits beiseite gelegt haben und sich so schwierig ordentliche Mitspielder finden lassen.
     
    BiGBuRn83 und Bull gefällt das.
  17. Die KI der eigenen Kameraden wird durch den höheren SKG nicht besser, hier muss tatsächlich auf einen Patch gehofft werden. Das Spiel wird aber dadurch sehr viel anspruchsvoller, da die Gegner besser agieren und die eigenen Möglichkeiten eingeschränkt werden. Alleine spiele ich nur selten. Wenn mich da jemand online sehen sollte, einfach einladen :)
     
    ThomGa_GER gefällt das.
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